Information zur Hautkrebsvorsorge

in der gesetzlichen Krankenversicherung

Ab dem 01.07.2008 hat jeder Versicherte ab 35 Jahren Anspruch auf eine Untersuchung auf Hautkrebs (alle 2 Jahre).

Die Zahl der Hautkrebserkrankungen hat sich seit den siebziger Jahren vervierfacht. In Deutschland erkanken jährlich ca. 140.000 Menschen an Hautkrebs.

Zu der Risikogruppe besonders stark Gefährdeter zählen folgende Personen:
– Menschen, die in der Kindheit und Jugendzeit häufig Sonnenbrände hatten
– Menschen, deren Verwandte bereits an Hautkrebs erkrankt sind
– Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder besonders hellhäutige Menschen.

Wird ein Tumor rechtzeitig erkannt, liegen die Heilungschancen bei annähernd 100%. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu unterziehen.

Dabei werden alle Hautflecken in der Regel unter einer spezialen Lupe untersucht. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der Vorsorgeuntersuchung (Sreening, jedoch ohne Hilfsmittel) für Patienten ab 35 Jahren im Abstand von 2 Jahren.

Wir empfehlen eine jährliche Vorsorgeuntersuchung, auch für Patienten unter 35 Jahren.

20 Prozent aller Erkrankungen an Hautkrebs treten bei Personen unter 35 Jahren auf. Diese sind in der heutigen Zeit durch häufiges Sonnenbaden oder Solariumbesuche  UV-Strahlen verstärkt ausgeliefert.

Zudem raten Hautärzte zu jährlichen Untersuchungen, da sich die Hautflecken kurzfristig verändern können. Deshalb ist es sinnvoll, sich auch vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig Hautkrebsscreenings zu unterziehen.